Steigende Mieten, aber auch hohe Baukosten und Immobilienpreise – die Entscheidung zwischen Mieten und Kaufen war selten so komplex wie 2026. Doch das kommende Jahr kann eine günstige Gelegenheit für den Kauf sein, wenn die Vorbereitung stimmt.
Ein Blick auf die Zahlen: Vergleich von Miete und Kauf bis 2026
Betrachten wir eine 90 Quadratmeter große Wohnung in einer mittelgroßen Stadt wie Augsburg: Der Kaufpreis liegt bei ungefähr 380.000 Euro. Mit einem Eigenkapital von 60.000 Euro, einem Zinssatz von 3,6 Prozent und einer Tilgung von 2,5 Prozent ergibt sich eine monatliche Kreditrate von etwa 1.650 Euro. Im Vergleich dazu beträgt die Kaltmiete 11,50 Euro pro Quadratmeter, was 1.035 Euro ausmacht, zuzüglich Nebenkosten von rund 300 Euro, insgesamt also 1.335 Euro.
In größeren Städten wie München oder Berlin, wo der Kaufpreis bei etwa 650.000 Euro liegt, beläuft sich die monatliche Rate auf rund 2.800 Euro und übersteigt damit häufig die Mietkosten von circa 1.800 bis 2.000 Euro. Doch nach einer Dekade ergibt sich beim Kauf eine Vermögensbildung von über 100.000 Euro, während Mieter lediglich die Kaution behalten.
Mietentwicklung 2026: Wann es kostengünstiger ist und wann es ins Geld geht
Im Jahr 2026 erweist sich das Mieten in vielen Gebieten, besonders in stark nachgefragten Städten, als preisgünstiger. Dort bleiben die Kaufpreise hoch, und steigende Zinsen erhöhen die monatliche Belastung. „Wer Beruf oder Familie flexibel halten möchte oder in den kommenden fünf bis zehn Jahren einen Umzug plant, spart oft durch Mieten bares Geld“, erklärt Peter Wolkersdorfer, Geschäftsführer von ImmoProfi Immobilien Augsburg.
Allerdings gibt es Städte, in denen die Mieten schneller ansteigen als die Kaufpreise. In Ballungszentren wie Berlin, Hamburg oder Frankfurt sind jährliche Mietsteigerungen von 4 bis 6 Prozent keine Ausnahme mehr. Langfristige Mieter riskieren, dass die Miete die Kosten eines Kaufs übersteigt, ohne dabei Vermögen aufzubauen.
Kaufstrategie 2026: Neue Chancen für Immobilienkäufer und wichtige Hinweise
Der Immobilienkauf lohnt sich 2026 besonders für Personen mit langfristigen Plänen. Moderne Neubauten und sanierte Altbauten bieten nicht nur niedrige Nebenkosten, sondern auch eine stabile Wertentwicklung. „Die Zinsen sind höher als 2021, aber im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt immer noch günstig, während die Preise in vielen Regionen weiter steigen“, so Wolkersdorfer.
Wichtig ist es, energieeffiziente Immobilien (mindestens Energieklasse C) in guter Lage mit guter Infrastruktur zu wählen. Durch kluge Tilgungsstrategien und Sondertilgungen können Käufer die Kreditschuld schneller abbauen und Zinskosten erheblich senken.
Sie sind unsicher, ob Sie 2026 mieten oder kaufen sollten? Lassen Sie sich nicht von Unentschlossenheit zurückhalten. Kontaktieren Sie uns für eine kostenlose persönliche Immobilienbewertung – wir analysieren für Sie, welche Option finanziell und persönlich die beste ist.
Hinweise
In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.
Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.
Foto: © Wordliner/Bild erstellt mit OpenAI’s Sora
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